Tag-Archiv für 'youtube'

GiF the world your favourite Apocalypse!

Dieses Jahr mal ganz was neues zum Jahresthema #blacktothefuture ! Wir rufen alle Teilnehmer, Gäste und Freunde des Bended auf, für uns ihre Lieblingsapokalypse zusammen zu bauen. Der Back-Katalog des möglichen Weltunterganges und seiner wechselnden Ursachen ist seit der Bibel in allen Medien, Filmformaten und Games riesig. Sucht euch eure Lieblings-Untergangs-Versatzstücke aus Jahrtausenden von final spektakulären Untergängen und baut ihn euch aus Bildern, Youtubevideos, Instagram oder whatever selbst zusammen!
Ein Gif ist ein kleines, quasi dauer-loopendes, sich wiederholendes Minifilmchen. Auf einigen Plattformen kann man sie sich ohne großen Lern-Aufwand selber bauen, so wie diese – ich glaube 12- Bildchen, die ein völlig anonymer Typ passend zum Thema ins Netz gestellt hat:

Dieses prototypisch von den Achtzigern beeinflusste Exemplar eines Gifs wurde offenbar auf https://imgflip.com/images-to-gif gemacht, es gibt aber auch andere Portale, auf denen andere Bedingungen
ohne Anmeldung gehen, wie zum Beispiel:
http://makeagif.com/pictures-to-gif
oder-
http://gifmaker.me/ .
Oder würde jemand andere empfehlen?
Wir würden gerne viele schöne Apokalypsen von euch sehen, ein ewiges Dinner am Ende der Welt quasi. Und nicht nur das, wir würden auch gerne einen Preis für die schönste Apokalypse verleihen, den goldenen Abgrund sozusagen. Und wir würden wirklich und wahrhaftig noch einen Preis verleihen für den 3D Maker oder Drucker, der uns zeigt, wie zum Teufel ein „Goldener Abgrund“ aussehen könnte!
Also Leute, baut was Schönes Schlimmes und schickt uns den Link, wir lassen uns einen würdigen Ehrenpreis einfallen! Denkt immer daran #pleasegiveyourgiffortheendoftheworld und schickt es dann an: kostedder@googlemail.com
In the End we trust! =)

Hossa!

Dieser Clip schlägt grade und heftig Wellen unter AkademikerokayokayInnen.
Produziert wurde er von der Europäischen Kommission um „mehr junge Frauen für eine Karriere in der Wissenschaft zu interessieren“:

Das ist dann die andere Seite viraler Freiheit von Sender und Empfänger. Ein augenscheinlich teuer von Profis produzierter Videoclip, der versucht Popkulturelles Achtzigerjahre Fünfzigerrevival mit neunziger Jahre Nerdyness zu einem möglichst attraktiven Lockmittel für Nullzwölfer-Abiturientinnen hochzumoshen.
Der gut aussehend gescheiterte Versuch einer popkulturellen Umdeutung.
Dessen Grundaussage, so überhaupt vorhanden, zu sein scheint, dass man auch als Labortante noch sexy aussehen kann und unglaublich wichtiges und emanzipatives Zeug erforschen darf. -Wie z.B. die Mikrostrukturen von Makeup-Puder.
Aus diesem Blickwinkel betrachtet ist es absolut nachvollziehbar, dass auf Facebook wie auf Youtube die Reaktionen weiblicher- wie männlicherseits nicht gerade erfreut ausfallen:

Die Macher verteidigen sich damit, dass es ihr Hauptziel gewesen sei Aufmerksamkeit zu erregen und, dass sich wegen dieses Clips hoffentlich viele die unzähligen Interviews mit Wissenschaftlerinnen auf der Seite ansehen würden. Nichtsdestrotz ist das Video selbst, nach zahlreichen Beschwerden, dort nicht mehr verfügbar. Die Seite selbst allerdings sieht aus, wie eine Mischung aus Teenagerparfumerie, mein kleines Pony, und vor allem rosa und hellblauen(?!) Reagenzgläsern.

Einige mir persönlich bekannte Hardcore-Hedonistinnen (manche scheuen sich nicht einmal davor zu Rosa zu greifen!) könnten allerdings Kritik an der Makeup-Erforschung entschieden zurückweisen. Schließlich wäre das allemal besser als an der Entwicklung immer noch sozialverträglicherer Waffen zu arbeiten.
Dagegen aber könnte man folgendes einwenden:
Falls eine solche Kampangne tatsächlich vor allem Freundinnen der kleinen rosa Parfumponys in die Genlabore zöge, könnte die Zukunft sozialverträglicher Waffen noch viel grauenhafter aussehen als wir uns das heute auch nur annähernd vorstellen können.




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